Wie wir über 1 Million „schlafende“ Kontakte in eine
300k-Euro/Monat-Gelddruckmaschine verwandelt haben
Die Herausforderung
Produkte aus dem Graubereich mit Werbebeschränkungen bei Meta, Google TikTok etc. 2 Mio. Kunden im Bestand. Schrittweiser Import von Profilen in Klaviyo und sorgfältiges Aufwärmen des Accounts, obwohl die Kunden zuvor noch nie einen Newsletter der Marke erhalten hatten.
Der Shop läuft auf einem stark angepassten XT:Commerce, Integrationen erfolgen ausschließlich via API.
Um DSGVO-konform zu bleiben, arbeiten wir nicht mit gängigen E-Mail-Validatoren wie ZeroBounce, sondern haben ein eigenes Tool dafür gebaut, das datenschutzkonform auf einem deutschen Server läuft.
Dazu kommt die fehlende Anbindung des Shop-Katalogs, weshalb ein weiteres eigenes Tool automatisiert Property-Links zur Segmentierung erzeugt sowie Bildfreisteller und Produkttexte in der richtigen Länge für E-Mails.
Der Haken an der Sache
Unser Kunde sitzt auf einem Customer-Lifetime-Value-Goldschatz von über 1 Million Kunden, darf aber auf Meta, Google und TikTok wegen strikter Werbebeschränkungen (Grey Market) kaum bezahlte Werbung schalten. Genau das ist der perfekte Moment für E-Mail-Marketing?
Jetzt der Haken: Die Liste ist kalt. Keiner dieser Kunden hat je einen Newsletter erhalten. Das Shopsystem ist ein hochgradig modifiziertes XT:Commerce ohne native Plug-and-Play-Anbindungen. Keine Standard-Klaviyo-Integration, kein automatisierter Produktkatalog, kein ZeroBounce (weil DSGVO-Albtraum).
Das Urteil: Ein falscher Import, ein unvorsichtiger Klick, und die IP-Reputation schmiert so tief ab, dass wir direkt im Spam-Nirwana landen.

Unsere Maßnahme: Maßarbeit statt Standard-Plug-ins
Wer im Grey Market skaliert, braucht keine Standard-Marketer, sondern Architekten. Weil Standard-Tools an unseren Datenschutz- und Systemvorgaben scheiterten, haben wir die Infrastruktur komplett selbst gebaut:
Unser Vorgehen
Erster Profilimport ausschließlich aktiver Kunden und von Mehrfachkäufern, um das Engagement in der Aufwärmphase hoch zu halten. Wir haben unmittelbar Segmente nach Produktkategorien und gesammelten Properties gebildet und jede Newsletter-Kampagne an vier Segmente geschickt. Die Deliverabilty hat es uns gedankt. Anfangs waren Bounces und Unsubscribes noch hoch, sind aber nach Woche 3 abgeflacht.
Kundenprofile werden live erzeugt und liegen als JSON-Link vor, weshalb auch hier eigene Scripte Dubletten entfernen und die Daten für den Klaviyo-Import aufbereiten.

Unsere Strategie
Das chirurgische IP-Warm-up
Einfach 2 Millionen Kontakte hochladen und „Senden“ drücken? Das wäre der Instant-Tod für unsere Deliverability gewesen. Unser Ansatz war radikale Selektion und hyper-relevante Segmentierung.
Phase 1: Die Firewalls austricksen (Woche 1–3)
Wir haben den ersten Import ausschließlich auf aktive Kunden und Mehrfachkäufer beschränkt. Wer die Marke schon liebt, öffnet auch die E-Mails. Sofort nach dem Import haben wir Segmente nach Produktkategorien und gesammelten Properties gebildet. Jede Kampagne wurde an vier hochspezifische Segmente ausgespielt.
Das Zwischenergebnis: Ja, die Bounces und Unsubscribes waren anfangs knackig hoch – völlig normal bei einer kalten Liste. Aber durch das extrem hohe Engagement der Core-Zielgruppe blieb unsere Deliverability stabil. Ab Woche 3 flachte die Kurve ab. Die Inbox-Reputation stand wie eine Eins.

Phase 2: Die Umsatz-Automaten aktivieren
(ab Woche 4)
Nachdem die Leitungen warm waren, haben wir die Schwerstarbeit an die Maschinen übergeben. Wir haben nicht nur die klassischen Standard-Flows (Warenkorb-Abbrecher, Welcome-Strecke) aufgesetzt, sondern spezifische, auf unsere Grey-Market-Audience zugeschnittene Flows entwickelt. Diese laufen seither komplett geräuschlos und generieren konstanten Umsatz im Hintergrund.
Kundenprofile werden live erzeugt und liegen als JSON-Link vor, weshalb auch hier eigene Scripte Dubletten entfernen und die Daten für den Klaviyo-Import aufbereiten.
Ab Woche 4 lag der Fokus auf Automationen. Eine Kombination aus Standard-Flows und speziellen, auf die Audience zugeschnittenen Flows sorgen für konstanten Umsatz im Hintergrund.


Unser Erfolg
Der Erfolg in Zahlen
Nach sechs Monaten harter Arbeit an den APIs und Segmenten sprechen die Daten für sich:


Das Fazit
Wenn die Werbenetzwerke dir die Tür vor der Nase zuschlagen, musst du dir dein eigenes digitales Wohnzimmer bauen. Mit einem sauberen API-Setup, datenschutzkonformen Inhouse-Tools und einer kompromisslosen Segmentierungs-Strategie haben wir aus einer ungenutzten 2-Millionen-Kundenkartei den profitabelsten und unabhängigsten Umsatzkanal des Unternehmens gemacht.
Der Algorithmus sperrt dich aus? Egal. Deine E-Mail-Liste gehört dir.
Die Herausforderung
Der Shop adressiert ausschließlich Betreiber von Nagelstudios in der Schweiz, jeweils in den Sprachen Deutsch und Französisch. Für den Kauf müssen User eingeloggt sein. Ads werden nicht geschaltet.
Es wurden zuvor einige E-Mails via Mailchimp versendet, allerdings nicht regelmäßig und ohne Automation.
Unsere Maßnahmen
Migration zu Klaviyo, Bereinigung der Liste (übrig blieben etwas mehr als 1.000 Profile mit zunächst ungeklärtem Engagement), Erstellen erster Segmente, Sign-ups und Abandoned Cart Flows. Bereits nach zehn Tagen war der attribuierte Umsatz aus den AC-Flows ersichtlich.

Was noch?
Unser Einsatz war ein 8-Wochen-Sprint. In dieser Zeit haben wir das interne Team in Bereichen Marketing, Retention, Strategie und im Umang mit Klaviyo geschult. Die Branchen-Benchmarks zeigen, dass wir selbst in dieser kurzen Zeit eine gute Basis legen konnten für den weiteren Erfolg des Unternehmens.


Die Herausforderung
Beworben werden sollte ein Live-Webinar zum Prelaunch einer Aktien-KI. Innerhalb des Webinars sollte die Funktionsweise der KI vorgestellt werden, gepitcht wurden Token, die später in KI-Aktionen umgewandelt werden konnten.

Unsere Maßnahmen, unser Erfolg
Ads in Kooperation mit Ad-Spezialisten in reglementierten Märkten, darauf folgend mehrere Welcome-Series zur Vorbereitung des Live-Webinars. Smarte Segmentierung. Hochpersonalisierte Ansprache. Das Ergebnis: über 165.000 Euro Umsatz im ersten Webinar!

Was noch?
Erstellen der Landingpage.
Unterstützung bei der Planung und dem Scripting der Live-Vorstellung im Stream.
Script, Einsprechen und Schnitt der Video-Ads.
Erstellen der Meta-Ads in Kooperation mit unserer Partner-Agentur DigiSocial.


Die Herausforderung
Übernahme eines KlickTipp-Accounts mit katastrophalen KPIs. Nicht segmentiertes Setup mit Öffnungsraten um 20 % und Klickraten um 0,7 %

Unsere Maßnahmen
Migration zu Klaviyo, Bereinigung der Liste (Entfernen von über 100.000 Profilen ohne Interaktion in den vorangegangenen 90 Tagen), Erstellen smarter Segmente, und essenzieller Flows mit hyperpersonalisierter Ansprache.

Was noch?
Überabreitung der E-Mail-Templates von ungestalteten Text-HTML-Mails hin zu Mails mit klarem Branding. Implementierung von Launch-Sequenzen mit Up- und Cross-Sells.


Wie läuft die Zusammenarbeit mit euch ab?
Wir besprechen deine Ziele mit dir. Dann machen wir ein ausführliches Audit deiner Prozesse, schauen also ganz genau auf deinen Marketing-Funnel und entwickeln auf dieser Basis eine passgenaue E-Mail-Strategie. Mit regelmäßigen Reports und überprüfbaren Erfolgen.
Arbeitet ihr ausschließlich mit deutschen Unternehmen zusammen oder auch international?
Wir arbeiten gerne auch in internationalen Teams. Wir sprechen verhandlungssicheres Englisch mit Slang-Schlagseite, wenn
Arbeitet ihr auch stundenweise und warum nicht?
Genau. E-Mail-Marketing ist kein Sprint. Wir sind nicht da, um dir deine E-Mail-Templates in irgendeinem Tool zu bauen und dann wieder zu gehen. Wir möchten, dass dein Retention-Marketing erfolgreich wird. Dazu braucht es Prozesse, klare Abläufe, Tracking, Datenalaysen, Datenübergaben, kurz: eine vernünftige Strategie. Nachhaltig. Wertschöpfend. Das funktioniert nicht mit "Ich brauche euch nur drei Stunden für einen Newsletter".
Ich betreibe einen Online-Shop und meine Conversions gehen in den Keller, könnt ihr mir helfen?
Aber sicher doch! Wir sind auch als Fractional CMOs unterwegs und ziehen in diesem Fall unsere CRO-Karte aus dem Deck.
Ich betreibe bereits E-Mail-Marketing, aber irgendwie klickt niemand meine Links, was könnt ihr da tun?
Lass uns einen Blick auf deine E-Mails werfen. Vielleicht ist deine Botschaft nicht klar. Und es gibt ein paar Dinge, auf die du beim Bau deiner Templates achten solltest, vor allem, wie und wo du deine CTA einsetzt. Das kriegen wir aber schnell raus.
Kann ich nicht einfach mehr Ads schalten? Wozu E-Mail-Marketing?
Ganz einfach: weil die Neukundengewinnung durch Ads fünf- bis siebenmal teurer ist als smarte Kundenbindung durch E-Mail-Marketing.
Wir sind ein B2B-SAAS-Unternehmen. Versteht ihr überhaupt, was wir machen?
Wir haben gemeinsam über 40 Jahre Erfahrung als Texter - oder Copywriter, wie man heute sagt. Da waren viele Branchen bei: Software-Unternehmen, Industrien, Handwerksbetriebe, Radio, Fernsehen, Zeitung, Autos, Kosmetik, Beauty, Health, you name it. Als Texter gehört der thematische Deep Dive zu deinem Handwerk. Und das können wir.
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